Hohen Möhr

26. Juni 1955

Die Wanderfreunde, 14 an der Zahl, fuhren 12:48 mit der Bahn nach Zell in Wiesental.

Es war schwül und mancher Tropfen Schweiß floss beim Anstieg zur Höhen Möhr. Prächtige Ausblicke ergaben sich ins Wiesental und zum Zeller Blauen. Steil erhaben sich die Hänge beidseitig des Wiesentals.  

In der Ferne prallte der Donner. Gibt es etwas?  In einer Unterkunftshütte bei 899m sammelte sich die weit auseinander gezogene Schar. Der Himmel hatten sehr arg verfinstert.

Wir stiegen weiter den Hang bis auf 1000m und erreichten den Turm nach 2 Stunden um 15:30. Die Aussicht war dürftig. Gaisbühl und Riedichen könnte man sehen. Wehr war nur undeutlich zu erkennen.

Wir zogen es vor den Abstieg nach Schweigmatt zu beschleunigen. Es müsste mit Regen bald einsetzen Kaum saßen wir ging das Wetter los. Im Cafe Greiner ließ das Wetter schon aushalten, aber wir wollten ja auch wieder nach Heim.

Wir hatten schon ein Bus für Hausen bestellt, als Petrus doch noch ein Einsehen hatte, und uns das Fahrgeld sparen ließ. Mit frohe Laune zogen wir durch dampfende Wälder und Wiesen. Herrlichen Kornblumen standen am Wege. So kamen wir herunter nach Wehr und beruhigten uns nach alle Sorge.

 

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