Nachmittagswanderung am Landhag

17. April 1955

Es war noch ziemlich kühl, als wir von unseren Bus an der großen Kehre unterhalb von Rüttehof ausstiegen. Nach ca. 10 Minuten zeigte sich unten im Tal die erste Wanderer mit Hund Greif.

Wir gingen denn vereint den wunderschönen Pirschweg entlang, Der Herr Lehrer Huber zeigte uns des älteren, mal rechts mal links gelegen, Wallmauer aus rohen Steinen gefügt.

Beim Klingenfelsen machten uns halt und bewunderten die riesige Steine. Der schönste Ausblick auf dem Rhein aber wurde uns beim Solfelsen zuteil. Wir verzehrten unsere Schnitten und wurde gelehrt das der Solfelsen aus grob körnigen Granit mit Quarzeinschüben  besteht.  Er steht wie festgewachsen in der Erde, wurde aber durch Gletschereinwirkung  schön rund geschliffen. Ein Rheinkiesel seltener Art!

In Günnenbach (zur Sonne) lockten Kaffee und Speckbrote, aber uns schmeckte ein kräftiger Wermut, den der Wind pfiff scharf um die Ecken. Dann ging es in Laufschritt zum Zug. Wir erreichten keuchend Brennet als der Zug gerade einfuhr. 

Ziemlich müde, aber volle Erlebnisse, ging es ins Bett.

 

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